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Lawinen

Der „Arlbergeffekt“: Mehr Spuren = weniger Lawinengefahr?

Variantenabfahrten und Modeskitouren gelten oft als weniger gefährlich, weil sie den ganzen Winter über regelmäßig befahren werden. Doch diese Annahme ist trügerisch

Stark verspurtes Gelände im Skigebiet. Foto: mountainsilence

Der sogenannte Effekt der Variantenabfahrten zeigt, warum Spuren im Gelände die Lawinengefahr nicht immer reduzieren – und ab wann sie keinerlei Sicherheit bieten.

Der sogenannte Arlbergeffekt beschreibt, wie häufige Befahrung die Schneedecke lokal verändert – mit teils positiven, oft aber überschätzten Auswirkungen auf die Lawinengefahr. Ein genauer Blick zeigt, wann Spuren tatsächlich Einfluss haben und wann sie keinerlei zusätzliche Sicherheit bieten. Und da dieser Effekt natürlich nicht nur am Arlberg eintritt, sprechen wir allgemeiner vom Effekt der Variantenabfahrten.

Was ist Variantenfahren überhaupt?

Unter Variantenfahren oder Freeriden wird das Skifahren und Snowboarden durch unberührten Schnee abseits der markierten und kontrollierten Skipisten in Bergregionen bezeichnet. [weiter]

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