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Lawinen

Lawinenkunde 4/9: Hangneigung & Hangexposition

Wer Lawinen vermeiden will, muss den Hang richtig einschätzen können. Hier erfährst du wie das geht!

Jake Koia Mates in Alaska - 2013
© Vaughan Brookfield/Red Bull Content Pool

Der Schneedeckenaufbau und damit die Lawinensituation werden maßgeblich vom Gelände in Verbindung mit den Wetterverhältnissen beeinflusst. Wichtige Merkmale dabei sind: Hangneigung, Form des Hanges und dessen Exposition/Ausrichtung. Hier erfährst du, was es damit auf sich hat.

Einflüsse der Hangneigung auf die Lawinengefahr

Die Hangneigung steht im direkten Zusammenhang mit Lawinengefahren. 97 % aller Lawinenunfälle passieren in Hängen die steiler als 30 Grad sind. Nur 3 % der Lawinenunfälle ereignen sich in Hängen unter 30 Grad Neigung. Demnach wirkt sich die Steilheit des Geländes entscheidend auf die Bildung von Lawinen aus. Je steiler ein Hang ist, desto leichter kann eine Lawine ausgelöst werden. Dies liegt u.a. daran, dass mit zunehmender Steilheit auch die Hangabtriebskräfte und damit die Spannungen innerhalb der Schneedecke größer werden. Die Hangneigung hat auch Auswirkungen auf die Schneebeschaffenheit und den Schneedeckenaufbau, da die Sonneneinwirkung je nach Einstrahlwinkel den Schnee unterschiedlich beeinflusst. Dies hast du vielleicht auch selbst schon einmal beim Freeriden bemerkt: In flachen Mulden kann noch Pulverschnee liegen während die Schneeoberfläche an steilen Hangpassagen bereits verharscht ist. [weiter]

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