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Gesundheitslexikon

Herbst-Winter-Depression: Den grauen Tagen entkommen ...

Die kurzen, trüben Wintertage drücken vielen aufs Gemüt. Zwar ist es ganz natürlich, ein paar Tage in der dunklen Jahreszeit nicht in Bestform zu sein. Manchen Menschen macht der Lichtmangel aber so zu schaffen, dass sie sich über längere Zeit müde, erschöpft und deprimiert fühlen und unter Konzentrations- und Schlafstörungen leiden.

Die Herbst-Winter-Depression tritt in einem ganz bestimmten Zeitraum auf und remittiert dann in der Regel auch wieder im Frühjahr oder Sommer. Foto: Pexels

Unter Umständen kann diese sogenannte Herbst-Winter-Depression so weit führen, dass bei Betroffenen sogar Selbstmordgedanken aufkommen. Welche Strategien dagegen helfen, erklärt der Experte Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Dietmar Winkler im NetDoktor-Interview.

Frage: Welche Symptome treten bei einer Herbst-Winter-Depression auf?


Winkler: Die Symptome, auf die man achten sollte, sind eine depressive Stimmung, ein verminderter Antrieb sowie Lust- und Freudlosigkeit. Weiters kommt es zu einer Konzentrationsverminderung und zu Veränderungen im Appetit- und Schlafbedürfnis. Interessanterweise können Appetit und Schlafbedürfnis sowohl zu- als auch abnehmen, wobei eine Zunahme dieser Parameter bei der Herbst-Winter-Depression häufiger ist als bei einer nicht-saisonalen Depression. Außerdem verändert sich auch die Psychomotorik, also die Mimik und die Gestik. Es ist für fachkundige Personen beobachtbar, ob jemand an einer Depression leidet. Recht häufig treten im Rahmen von Depressionen auch Suizidgedanken auf. [weiter]

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