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Meteo Wissen

Warum leuchten im Herbst die Wälder so rot?

Die verschwenderisch bunte Färbung des Laubes lässt den Herbst erstrahlen. Doch so bekannt das Phänomen ist, so unklar sind seine evolutionären Hintergründe.

Ein in verschiedensten Farben leuchtender Herbstwald. (Photo: Martin Heiss, wikipedia)

Dass sich im Herbst die Blätter bunt färben, dürfte zum Ersten gehören, was Kinder über diese Jahreszeit lernen; unzählige Personen erfreuen sich Jahr für Jahr aufs Neue an dem Naturphänomen. Lange Zeit glaubte man auch, seine Hintergründe zu kennen: Man betrachtete es als zufälliges Nebenprodukt jenes Prozesses, mit dem sich ein Baum darauf vorbereitet, seine Blätter abzuwerfen. Vor knapp zehn Jahren jedoch wurde das Forschungsgebiet recht unsanft aus seinem Dornröschenschlaf gerissen. Der Weckruf war die sogenannte Koevolutions-Hypothese. Laut ihr ist die herbstliche Farbenpracht aus einem evolutionären Wechselspiel zwischen Insekten und Bäumen entstanden. Die durch sie angestossene Diskussion über die Hintergründe der herbstlichen Laubfärbung dauert noch immer an.

Farbstoffsynthese im Herbst

Es sind primär zwei Gruppen von Farbstoffen, die für die herbstlichen Farben der Wälder sorgen, die Carotinoide und die Anthocyane. Erstere produzieren gelb-orange, Letztere rot-violette Farbtöne. Carotinoide sind in Blättern jedes Alters enthalten, werden aber normalerweise durch das Blattgrün, das sogenannte Chlorophyll, überdeckt. [weiter]

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Lawinen schaffen Lebensraum für Pflanzen und Tiere

Lawinen zerstören nicht nur, sondern sie schaffen auch Lebensraum. Eine Studie zeigt, dass die pflanzliche Biodiversität in Lawinenbahnen gegenüber dem umgebenden Wald stark erhöht ist. Je häufiger Lawinen auftreten, desto deutlicher ist der Unterschied.

Nicht nur Pflanzen profitieren vom erhöhten Angebot an Licht und Wärme, sondern auch zahlreiche Tiere wie Schmetterlinge oder Reptilien. Foto: Thomas Reich (WSL)

Es ist Winter. Nach einem starken Schneefall donnern Lawinen zu Tale. Mit ihrer unheimlichen Kraft brechen sie Bäume wie Streichhölzer; was im Weg steht, wird mitgerissen. Einige Monate später schmelzen die letzten Schneereste, Blumen und Gräser blühen in der Lawinenbahn. Da drängt sich die Frage auf: Wie wirken Lawinen auf die Natur?
 
Eine am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF durchgeführte Studie zeigt auf, dass die Zerstörungskraft der Lawinen für die Natur auch positive Aspekte aufweist. Sie schafften Standortbedingungen, die einer ganzen Reihe von Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften überhaupt erst das Überleben ermöglichen. Grosse, dominierende Bäume werden von Lawinen umgeknickt.
 
Kleinräumig wechselnde Umweltbedingungen
 
Als Folge erreicht in Lawinenzügen viel mehr Licht den Boden als im angrenzenden Wald. Auch Wasser und Nährstoffe sind reichlicher vorhanden. Und die mechanische Belastung durch die Lawinen ist für kleine Pflanzen gering: Die Schneedecke schützt sie, oder sie sind (noch) elastisch genug, um sich den Schneemassen zu beugen. [weiter]