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Automatisierte Messwertkarten entwickelt von MeteoSchweiz in Zusammenarbeit mit dem Geoportal des Bundes (swisstopo). [ weiter ]

Einstrahlungsdaten für jeden Ort des Planeten.

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Meteorologische Messtechnik nach Bedarf [ weiter ]

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...die globale meteorologische Datenbank für Ingenieure, Planer und Universitäten. [ weiter ]

Wetterfroscher

Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
Wetterunterricht. [ weiter ]

Meteo Wissen

Die Alpen werden immer grüner

Höhere Temperaturen, weniger Schnee. Das hat Folgen für die Vegetation – und längerfristig auch für die Artenvielfalt.

Die Vegetation breitet sich aus über der Baumgrenze. Foto: SRF 4 News vom 07.06.2022.

Darum geht es:

Die Alpen werden immer grüner. Das zeigt die Auswertung von Satellitenbildern aus den Jahren 1984 bis 2021, welche Forschende der Universitäten Basel und Lausanne vorgenommen haben. Dabei zeigt sich, dass wegen der steigenden Temperaturen mehr Pflanzen oberhalb der Baumgrenze (ca. 2000 Meter) wachsen als früher. Drei Viertel der Fläche sei schon grüner geworden, so das Ergebnis der Studie.

Das passiert:

Höher gelegene Gebiete in den Alpen, die nicht von Gletschern bedeckt sind, werden immer mehr von Vegetation bedeckt. Die Folgen: «Grünere Berge reflektieren weniger Sonnenlicht und führen daher zu einer weiteren Erwärmung – und damit zu einer weiteren Schrumpfung der reflektierenden Schneedecke. Es ist ein Teufelskreis», sagt Studienautorin Sabine Rumpf von der Uni Basel. [weiter]

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Schweiz hat bei über 90 Prozent der Handlungsoptionen des Weltbiodiversitätsrates Handlungsbedarf

Welche Massnahmen in der Schweiz effektiv die Biodiversität schützen können, führt das Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz gemeinsam mit dem Büro «Interface Politikstudien» sowie weiteren Fachleuten in einem Bericht und einem Faktenblatt detailliert auf.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien und der daraus resultierende Klimaschutz können sich positiv auf die Biodiversität auswirken. Bild: Sandra Schwab

Künftig soll die Messlatte für die Biodiversitätspolitik der Zustand der Biodiversität sein, schreiben die Autorinnen und Autoren. Sie sehen die Massnahmenpakete als Grundlage, um diese im Dialog mit den verschiedenen Akteursgruppen zu konkretisieren und umzusetzen.

Der starke Rückgang der Biodiversität weltweit, gerade auch in der Schweiz, beeinträchtigt zunehmend die Lebensgrundlagen des Menschen. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES zeigt in seinen Berichten vielfältige Möglichkeiten auf, wie dem Verlust entgegengewirkt und die Leistungen der Natur für die Menschen bewahrt werden können. Fachleute haben nun unter Federführung des Forums Biodiversität Schweiz und «Interface Politikstudien» die Relevanz dieser IPBES-Handlungsoptionen für die Schweiz beurteilt und in einem Bericht umfassende Empfehlungen für acht ausgewählte Sektoren und übergreifende Aspekte formuliert. Eine Synthese des Berichtes liegt als Faktenblatt mit dem Titel «Was die Schweiz für die Biodiversität tun kann» vor. [weiter]