Einstrahlungsdaten für jeden Ort des Planeten.

Die Meteonorm ermöglicht Ihnen einfachen Zugriff auf präzise Daten der Einstrahlung, Temperatur und weiterer Wetterparameter für jeden Ort der Welt. [ weiter ]

Historical Weather

Find historical weather by searching for a city, zip code, or airport code. [ weiter ]

Messtechnik METEOTEST

Meteorologische Messtechnik nach Bedarf [ weiter ]

METEONORM

...die globale meteorologische Datenbank für Ingenieure, Planer und Universitäten. [ weiter ]

Wetterfroscher

Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
Wetterunterricht. [ weiter ]

Meteo Wissen

Der Wald und der Klimawandel

Auch unsere Wälder haben mit dem Klimawandel zu kämpfen. In der Schweiz müssen wir mit einem wärmeren, trockenerem und extremeren Klima rechnen.

Höher gelegene Bergwälder könnten vom Klimawandel profitieren. Foto: skeeze, Pixabay

Der Klimawandel schreitet rasch voran. Darunter leiden auch die unverzichtbaren Ökosysteme unserer Wälder. Diese werden kaum im Stande sein, sich durch natürliche Prozesse an die veränderten Bedingungen anzupassen.

Folgen für den Wald

Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald sind vielfältig:

  • Verschiebung der Vegetationszonen
  • Unangepasste und geschwächte Baumbestände aufgrund der veränderten Standortverhältnisse
  • Höhere Anfälligkeit auf Schadereignisse (Sturm, Käferbefall)
  • Fremdländische Pflanzen und Tiere (Neobiota) rücken vor
  • Geschwächte Wälder verlieren ihre Schutzfunktion


Aufgrund des wärmeren Klimas werden sich die Vegetationszonen rund 500-700 Meter nach oben verschieben. So werden Laubbäume in Zukunft auch in tiefer gelegenen Bergwäldern gedeihen, in denen heute vor allem Nadelbäume wachsen. [weiter]

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Das phänologische Beobachtungsnetz der Schweiz

Wie hängen Wetter und Vegetationsentwicklung zusammen? Welchen Einfluss darauf hat der Klimawandel? Die Phänologie befasst sich mit den saisonal wiederkehrenden Entwicklungs- und Wachstumsphasen der Lebewesen, den so genannten phänologischen Stadien oder Phänophasen wie Blüte, Blattverfärbung etc. Sie analysiert, welche Faktoren diese Phasen beeinflussen und ob sich die Eintrittstermine dieser Phasen von Jahr zu Jahr verändern oder nicht.

Phänologische Beobachtungen an Pflanzen. Bild: Etat de Genève

In der Schweiz wurden erste pflanzenphänologische Beobachtungen bereits im Mittelalter – zumeist von Mönchen – schriftlich festgehalten. Im Verlauf der Jahrhunderte hat man diese Zusammenhänge methodisch untersucht: Von 1869 bis 1882 betrieb der Berner Forstdienst bereits ein eigenes phänologisches Beobachtungsnetz, so wie auch andere europäische Länder in jener Zeit.

Das phänologische Beobachtungsnetz von MeteoSchweiz existiert seit 1951. Es deckt sämtliche Regionen und Höhenlagen unseres Landes ab und befasst sich mit Beobachtungen der Vegetation. Die Liste der zu beobachtenden Pflanzen basiert auf zahlreichen Kriterien: So müssen die Pflanzenarten insbesondere leicht identifizierbar und ihre Wachstumsphasen leicht erkennbar sein. [weiter]