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Ozon und Forschung

Neue Ozonkiller in der Luft entdeckt

Stoffe, die die Ozonschicht schädigen, sind verboten. Trotzdem entdecken Forscher immer neue Emissionen. Die Politik reagiere kaum, sagen sie.

Neue Ozonkiller gemessen - auf dem Jungfraujoch. Foto: Wissenschaftsmagazin.

Chemisch heisst der Stoff Dichlordifluormethan, technisch H-FCKW 132b. Ein recht simpel aufgebauter Kohlenwasserstoff, aber «eine neue Substanz, die das Potenzial hat, die Ozonschicht anzugreifen», weiss Martin Vollmer von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa in Dübendorf.

Seine Arbeitsgruppe hat die gasförmige Verbindung aufgespürt, in Luftproben ihrer Messstation auf dem Jungfraujoch.

Auch andere Stationen im internationalen Verbund AGAGE (Advanced Global Atmospheric Gases Experiment) haben inzwischen die Werte des Stoffes überprüft. Laut Vollmer werden demnach «weltweit etwa 1'000 Tonnen dieser Substanz jährlich emittiert, mit Anstiegsraten von einigen Prozenten pro Jahr. Das ist nicht zu vernachlässigen.» [weiter]

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