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Seltsamer Schaum

Auf Bächen und Flüssen sieht man öfters Schaum. Viele sind darüber besorgt und vermuten eine Gewässerverschmutzung. Das ist aber meistens nicht der Fall.

Gewässerschaum ist meistens natürlichen Ursprungs und nicht das Resultat von Umweltverschmutzung.
Foto: Nataliia Maksymenko / Shutterstock.com

Das Bild kennen wahrscheinlich viele: Bei einem Spaziergang sieht man auf einem Bach oder Fluss plötzlich Schaum dahintreiben. Wer so etwas sieht, ist schnell einmal beunruhigt und vermutet Gewässerverschmutzung. Schaum – das muss doch menschgemacht sein, denkt man.

Das ist aber in den meisten Fällen nicht so. Es gibt nämlich auch in der Natur Stoffe, die Schaum bilden: sogenannte Tenside. Anwendung finden sie beispielsweise in Seifen mit natürlichen Inhaltsstoffen. Die meisten Seifen enthalten heute allerdings synthetisch hergestellte Tenside. 

Tenside sind durch ihre chemische Struktur in der Lage, die Oberflächenspannung zwischen zwei Flüssigkeiten, einer Flüssigkeit und einem Feststoff oder einer Flüssigkeit und einem Gas zu verringern. Dadurch wird der eine Stoff vom andern abgetrennt. [weiter]

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