Wassertemperaturen

Trockenheit 2018: Was bleibt aus hydrologischer Sicht?

Die Trockenheit von Sommer und Herbst 2018 ist vielen noch in Erinnerung mit den Bildern von trockengefallenen Flüssen und Seen. Tiefe Grundwasserstände und lokale Wasserknappheit waren und sind immer noch ein Thema.

Sommerliche Temperaturen werden in den kommenden Tagen die Schneeschmelze in Gang setzen und die Bäche in den Bergen anschwellen lassen.

Sind die Auswirkungen dieser Trockenperiode aus hydrologischem Blickwinkel jetzt noch sichtbar? Und welchen Einfluss hat die kommende Schneeschmelze auf die Wasserstände? Ein kurzer Überblick.

Winterniederschläge beendeten Trockenheit 2018

Im Tessin beendeten im Oktober starke Niederschläge die Niedrigwassersituation 2018. Auf der Alpennordseite dauerte es bis Weihnachten, als Niederschläge die Pegel von Flüssen und Seen deutlich ansteigen liessen. Auch sonst fielen im Winter 2018/2019 immer wieder grössere Schnee- oder Regenmengen. Dennoch stiegen die Grundwasserstände nur vorübergehend an. Gesamthaft reichte dies nicht, um in der ganzen Schweiz die Grundwasservorkommen wieder aufzufüllen. Ab Februar 2019 waren die Niederschlagsmengen dann wieder unterdurchschnittlich. In der Folge waren Grundwasserstände und Quellabflüsse, aber auch die Pegel der Flüsse und Seen landesweit wieder rückläufig. [weiter]

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