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Ozon und Forschung

Bergluft im Büro

Die Qualität der Luft hängt auch mit dem Anteil an Ionen zusammen. 
Ein Konzept zur Luftreinigung macht sich dies zunutze – und hat im Gegensatz zu den etablierten Ionisations-Verfahren einen grossen Vorteil.

Kann das die Zukunft sein: Berluft im Büro? (Foto: iStock.com)

«170 Franken pro Flasche: Brite verkauft Schweizer Bergluft!» titelte die Schweizer Boulevardzeitung Blick im Februar dieses Jahres. Die skurril anmutende Idee ist nicht neu: Bereits seit 2014 verkauft beispielsweise das kanadische Unternehmen Vitality Air frische Luft in Dosen für die smoggeplagte Stadtbevölkerung. Von der Geschäftsidee mag man halten, was man will – die Nachfrage scheint auf jeden Fall vorhanden.

Dass die Luft aus Bergen oder Wäldern einen positiven Effekt auf die menschliche Gesundheit hat, haben verschiedene Studien nachgewiesen. Ein Faktor dabei ist der Gehalt der Ionen in der Luft, also der elektrisch geladenen atomaren oder molekularen Teilchen. In Höhenlage oder in Meeresnähe beträgt der natürliche Ionengehalt zwischen 4000 und 10 000 Ionen pro Kubikzentimeter, in der Stadt und Agglomeration noch 200 bis 500 und in belüfteten oder klimatisierten Räumen noch 10 bis 100. Inwiefern sich diese unterschiedliche Dichte an Ionen auf die menschliche Gesundheit auswirkt, wird unter Experten noch diskutiert. Dementsprechend zurückhaltend gibt sich ein Review der Hochschule Luzern aus dem Jahr 2013. Die Autoren kommen aber zumindest zum Schluss, dass ein natürliches Ionenverhältnis in der Luft die Sauerstoffaufnahme beim Menschen optimal unterstützt. [weiter]

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