Klima
Klimawandel in Städten:
Unterschätztes Risiko für die Artenvielfalt
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Eine genauere Abschätzung des Klimarisikos für Tiere und Pflanzen in Städten hilft, Massnahmen zur Hitzeminderung oder zur Schaffung von Rückzugsgebieten dort anzugehen, wo sie am wichtigsten sind. Bild: Anna, stock.adobe.com |
Mit dem Klimawandel verschiebt sich die regionale Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten: Die Arten, denen es zu heiss wird, wandern in kühlere Regionen ab oder sterben aus. In Städten wird dieses Risiko häufig unterschätzt. Denn mangels genauerer Daten wird es oft mit Hilfe von regionalen Klimadaten berechnet, die den Einfluss von städtischen Wärmeinseln nicht berücksichtigen. Ein neuer Modellierungsansatz ermöglicht wesentlich verlässlichere Vorhersagen und damit auch gezieltere Gegenmassnahmen.
Das lokale Klima ist ein entscheidender Faktor dafür, welche Tier- und Pflanzenarten wo vorkommen. Verändert sich das Klima über die Toleranzschwelle einer Art hinaus, verschiebt sich ihr Verbreitungsgebiet. So ziehen sich kälteliebende Arten beispielsweise in höherliegende Gebiete zurück. Ist das nicht möglich, sterben sie lokal aus. Diese Risiken des Klimawandels für die Artenvielfalt zu bewerten, ist in Städten besonders schwierig. [weiter]



