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Klima

Weniger verbrauchen, mehr leben

Kapitalismuskritik sollte mit den Klimaprotesten vereint werden: durch Verzicht auf Konsum.

Die Forderung nach mehr Klimaschutz ist nicht mit der steigenden Produktion zu vereinbaren. Teilnehmerin der Klimademo auf dem Zürcher Helvetiaplatz. Foto: Urs Jaudas

Es war eine Protestbewegung, wie Europa sie lange nicht mehr gesehen hatte. Zu Hunderttausenden zogen junge Menschen auf die Strassen und Plätze. Mitten in der City schlugen sie ein Protestcamp auf, Alte, Immigranten, Arbeitslose schlossen sich an, um gegen Sozialabbau, Sparzwang und Allmacht der Banken zu protestierten. Das war im Jahr 2011 in Madrid. Die spanische Protestwelle fand dann Nachahmer in vielen Städten der Welt, von Athen über Tel Aviv und Zürich bis nach São Paulo. Heute aber ist der kapitalismuskritische Elan verpufft.

2019 hat die Jugend andere Prioritäten. Sie protestiert mit ähnlich grossen Teilnehmerzahlen für die digitale Freiheit und gegen den Klimawandel. In Deutschland und in Frankreich hat sich das im Ergebnis der Europawahl nun eindrucksvoll niedergeschlagen. Und auch gesellschaftlich hat sich inzwischen viel getan: 2011 waren es noch weise alte Männer, Stéphane Hessel und José Luis Sampedro, die den Jugendlichen in Europa zuriefen: Empört euch! Heute sind es vor allem junge Frauen, die den Protest tragen. Das alles ist ein Glück für die Demokratie und den sozialen Wandel.

Auch das Gewissen ist ausgelagert

Doch wie ist es um die Nachhaltigkeit dieser Protestbewegung bestellt? [weiter]