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Klima

Folgen der Klimaerwärmung: noch dramatischer als bisher berechnet

Eine Studie zeigt, dass Pflanzen im Frühjahr immer früher wachsen, dadurch im Jahresverlauf aber nicht mehr, sondern eher weniger CO₂ aus der Atmosphäre gebunden wird.

Dass die Pflanzen nun früher im Fühling zu blühen beginnen, ist bekannt. Nun zeigt aber eine Studie, dass damit nicht automatisch mehr CO2 gespeichert wird. © NASA, via wikimedia commons.

Der Klimawandel beeinflusst das Pflanzenwachstum – der Wachstumsschub im Frühling beginnt immer früher. Bisher dachte man, dass dieses Phänomen den Klimawandel verlangsamt, weil dadurch mehr Biomasse produziert und Kohlenstoff aus der Atmosphäre gebunden wird. Wie nun mit Hilfe von Satellitendatenauswertungen gezeigt werden konnte, trifft das aber nicht zu, im Gegenteil: In vielen Gegenden führt ein vorverlegter Frühling sogar zu einer verringerten Biomasseproduktion im folgenden Sommer und Herbst. Es wird dadurch also eher weniger als – wie bislang angenommen – mehr CO₂ aus der Atmosphäre gebunden. «Die bisher verwendeten Klimamodelle müssen also angepasst werden, die Lage des Weltklimas ist noch angespannter als bisher gedacht», so Prof. Dr. Wolfgang Buermann, der Hauptautor der jetzt im Wissenschaftsjournal Nature veröffentlichten Studie. [weiter]