Gewitter
Einzel-, Multi- und Superzelle: Die drei Gesichter des Gewitters
Wenn sich im Sommer dunkle Wolkentürme auftürmen, beginnt oft ein faszinierendes, aber auch gefährliches Naturschauspiel: ein Gewitter
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Oberhelfenschwil SG. Bild: Stefan Ziegler |
Doch nicht jedes Gewitter ist gleich. Wir unterscheiden drei Haupttypen, je nach Struktur, Dynamik und Gefahrenpotenzial: Einzelzelle, Multizelle und Superzelle.
Einzelzelle – das klassische Sommergewitter
Die Einzelzelle ist die einfachste Form eines Gewitters. Sie entsteht meist an warmen Tagen durch lokale Erwärmung und feuchte Luft. Ihre Lebensdauer beträgt oft weniger als eine Stunde. Typisch sind drei Phasen:
- Wachstumsphase: Warme Luft steigt auf, es bildet sich eine Cumulonimbus-Wolke.
- Reifephase: Es kommt zu Regen, Blitz und Donner.
- Zerfallsphase: Der Abwind trifft den Aufwind, das Gewitter zerstört sich selbst.



