Pollen
Gewitterasthma: Wenn Pollen bei Unwettern Atemnot auslösen
Regen entlastet Menschen mit Pollenallergie meist. Kurz vor und zu Beginn eines starken Gewitters kann sich die Situation jedoch verschärfen: Pollen und kleinste allergenhaltige Partikel werden aufgewirbelt und können Atemwegsbeschwerden bis hin zu schweren Asthmaanfällen auslösen
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Nicht nur Gewitter, sondern auch Luftschadstoffe können die Allergenität von Pollen beeinflussen |
Was bei Gewittern passiert
Bei Gewittern können starke Auf- und Abwinde Gräserpollen und andere allergenhaltige Partikel aufwirbeln und in Bodennähe konzentrieren. Gleichzeitig können aus den Pollenkörnern sehr kleine allergenhaltige Partikel freigesetzt werden. «Diese Partikel können bei sensibilisierten Personen innerhalb kurzer Zeit starke Beschwerden auslösen», sagt Roxane Guillod, Leiterin Fachdienstleistungen bei aha! Allergiezentrum Schweiz.
Beim sogenannten Gewitterasthma wirken mehrere Faktoren zusammen. Neben Wind, Regen und hoher Luftfeuchtigkeit könnten auch elektrische Felder und Blitzentladungen das Aufbrechen von Gräserpollen begünstigen.
Eine 2026 in Scientific Reports veröffentlichte Laborstudie zeigte, dass Weidelgraspollen unter starken elektrischen Feldern zunehmend fragmentierten. [weiter]



