Meteo Wissen
Wassermangel in der Schweiz:
«Es müsste jetzt monatelang regnen»
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Am Bodensee liegen auch Mitte September noch einige Schiffe auf dem Trockenen. Keystone/APA/onw-images/Marius Bulling |
Die Wiesen sind zwar wieder grüner, doch Schweizer Gewässer und die Grundwasservorräte verharren auf tiefem Niveau. Wasserforscher Klaus Lanz erklärt, weshalb die Folgen des trockenen Sommers bis weit ins nächste Jahr nachwirken werden.
Ein Blick auf die Pegelstände von Flüssen und Seen sowie in den Untergrund zeigt: Wasser bleibt in der Schweiz knapp. Weil bereits der vergangene Winter niederschlagsarm war und ein trockener Sommer folgte, konnte sich kaum neues Grundwasser bilden. «Einige Städte und Gemeinden sind absolut am Anschlag. Gleichzeitig haben wir im heissen Sommer in grossem Masse Grundwasser entnommen und für die Trinkwasserversorgung, teilweise auch für die Landwirtschaft und andere Zwecke, verwendet», erklärt Klaus Lanz. Er ist Wasserforscher und führt ein unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut in Evilard BE. [weiter]
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Temperaturrekord in Basel-Binningen gebrochen
Das letzte Septemberwochenende hat an vielen Orten auf der Alpennordseite Temperaturrekorde geknackt - Basel-Binningen sogar erneut. Dort kletterte das Thermometer auf 30,1 Grad
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Temperaturrekord in Basel-Binningen gebrochen. Bild: Keystone-SDA |
«Noch nie wurde so spät im Jahr ein Hitzetag auf der Alpennordseite registriert», schrieb der Wetterdienst Meteonews auf X.
In Basel-Binningen war bereits am 30. Juli mit 39,7 Grad die höchste Temperatur des diesjährigen Sommers gemessen worden. Damit machte die Station den Rekord für die Alpennordseite von Genf-Cointrin im Juli 2015 wett.
Auch andernorts war es für die Jahreszeit sehr warm. In Delsberg im Jura zum Beispiel wurden 29,6 Grad gemessen. Auch Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, meldete Werte von bis zu 30 Grad. [weiter]




