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Lawinen

Neue Lawinenkurse - Lawinengefahr besser erkennen

Durch immer bessere Notfallausrüstungen wiegen sich viele Wintersportler in falscher Sicherheit und gehen daher ein zu grosses Risiko ein. Neue Kurse sollen helfen, Lawinenunfälle zu vermeiden.

Bei dem Schneesport darf die Gefahr einer Lawine niemals unterschätzt werden.

Immer mehr Skitourenläufer, Schneeschuhwanderer oder Freeride-Abenteurer tummeln sich in den Bergen. Outdoor ist Trumpf. Mehr Leute im Gelände – mehr Unglücksfälle? Nicht unbedingt. Zwischen 1994 und 2014 gab es im Schnitt 22 Lawinenopfer pro Winter. Das ist etwas weniger als in den zwanzig Jahren davor. Der Winter 2014/15 mit 33 Opfern ist wegen des Unglücks vom Februar 2015 am Vilan ein Ausreisser.

Von einer «Explosion» der Zahl von Schneesportlern war denn auch die Rede, als der Schweizer Bergführerverband (SBV) Ende Jahr ein neues Präventions- und Ausbildungsmodul vorstellte. «Kurse sind wichtig, da sich die Leute durch die ständig besseren Notfallausrüstungen in falscher Sicherheit wiegen, was dazu verleitet, mehr Risiko einzugehen», so SBV-Präsident Pierre Mathey.

90 Prozent der Lawinenopfer lösen die Lawinen selber aus. Das reflexartige Reagieren – die Handhabung des Lawinenverschüttetensuchgeräts (LVS), Alarmierung und Hilfeleistung an verschüttete Kameraden – hat grösste Wichtigkeit. Jede Minute zählt. Das muss immer wieder neu geübt werden. Viele SAC-Sektionen bieten darum ihren Mitgliedern jeweils Auffrischungskurse zum Umgang mit dem LVS an. [weiter]

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