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Lawinen

Als Faustregel gilt, am Nachmittag wieder im Tal zu sein

Im Frühjahr warnt das nationale Lawinenbulletin vor Nassschneelawinen – diese sind relativ berechenbar, aber nicht ungefährlich. Mit der Frühlingssonne steigt in den Alpen die Gefahr, von einer Nassschneelawine verschüttet zu werden. Diese bergen zwar weniger Überraschungspotenzial als die unberechenbareren Schneebretter im Hochwinter. Sie zu unterschätzen, kann trotzdem fatal sein.

Eine künstlich ausgelöste Lawine in Anzère. (Bild: Reuters)

Am 5. Mai 1990 steigt eine Gruppe von sieben Skitourenfahrern im Urbachtal in Richtung Gaulihütte auf. Am Tag zuvor hat das nationale Lawinenbulletin auf die Gefahr von Nassschneelawinen hingewiesen. Während des Aufstiegs zur Hütte am späteren Nachmittag ahnen die Skitourenfahrer, die Minuten später von einer Lawine erfasst werden, nicht, dass sie noch Jahre später im Kreis der Lawinenexperten präsent sein werden – etwa als Unfallanalyse im Standardwerk «3×3 Lawinen» von Werner Munter oder als statistische Ausreisser in den Daten des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF).

Die Kraft der Frühlingssonne

Tropft und taut es im Frühjahr in den Bergen, verändert sich die Schneedecke. Schmelzwasser oder Regen dringt in trockene Schneefelder ein und durchfeuchtet diese teilweise bis auf den Grund. Selbst in klaren Nächten ist die Wärmeabstrahlung so gross, dass nur die oberste Schneeschicht abermals gefriert; die darunter liegenden Schneemassen aber bleiben nass. [weiter]

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