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Meteo Wissen

Diesen Winter sind Tausende Bienenvölker gestorben

Jeden Winter sterben rund zehn Prozent der Honigbienenvölker in der Schweiz. Für diesen Winter dürfte die Sterblichkeit sogar noch höher ausfallen.

Die Bienenhaltung ist durch die Varroa-Milbe anspruchsvoller geworden. (Bild: Martin Rütschi / Keystone)

«Bienen sind ein Gradmesser für eine intakte Umwelt und die Biodiversität», sagt Mathias Götti Limacher. Er ist Zentralpräsident des Vereins der Deutschschweizer und Rätoromanischen Bienenfreunde (VDRB) und leitet in der Deutschschweiz die Ausbildung für Imker mit eidgenössischem Fachausweis. Das Wort Bienensterben nimmt er nicht gerne in den Mund, dennoch sehe es danach aus, dass einige Imker grosse Verluste zu beklagen hätten. Im Winter 2016/17 sind Tausende Bienenvölker gestorben. In einem durchschnittlichen Winter sind dies rund zehn Prozent der Honigbienenvölker in der Schweiz. «Dieses Jahr dürften es etwas mehr sein», schätzt Götti. Dies leitet er aus den bisherigen Rückmeldungen von Imkern ab. Genaue Zahlen gibt es noch nicht. Die detaillierte Umfrage, die der VDRB jeweils durchführt, erfolgt erst jetzt im April.

Zu warmer Dezember

Besonders arg scheint es die Imker auf der Vorarlberger Seite des Rheintals getroffen zu haben. Dort, so berichtete der Obmann des regionalen Imkerverbandes im «St.Galler Tagblatt», seien über den Winter rund 5000 Völker zugrunde gegangen – die Hälfte des Bestandes. Auch in der Schweiz treffe es jeweils die Imker mehr oder weniger stark, sagt Götti. Warme Winter fördern das Bienensterben. Trotz des kalten Januars war der abgelaufene Winter für die Bienenvölker nicht ideal: Besser wäre es, wenn die Kälte bereits im Dezember eingesetzt hätte. [weiter]

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Kühlhaus statt Treibhaus

Das bis anhin katastrophalste Massenaussterben der Erdgeschichte fand vor 252 Millionen Jahren statt. Nun postulieren Forscher, dass es nicht von einer Klimaerwärmung, sondern einer -abkühlung ausgelöst wurde.

Aus den Aschelagen (gelb) stammen die Mineralien zur Altersdatierung. (Bild: Hugo Bucher / Universität Zürich)

Vor rund 252 Millionen Jahren kam es zum bis anhin grössten Artensterben der Erdgeschichte – aufgrund eines aussergewöhnlich warmen Klimas und von dessen Folgen. Dies zumindest haben Forscher bisher angenommen, auch in Analogie zum gerade stattfindenden Artensterben. Doch sich auf solche Vergleiche zu fokussieren, kann zu einem blinden Fleck führen. Das lassen nun neue, in der Fachzeitschrift «Nature Scientific Reports» publizierte Resultate von Schweizer Forschern vermuten. Laut ihnen führten extreme vulkanische Aktivitäten am Ende der Permzeit dazu, dass die Erde kurzfristig abkühlte, teilweise vereiste – und es diese Kaltzeit war, die das grösste Artensterben der Erdgeschichte auslöste.

Starker Vulkanismus

Wissenschafter erforschen vergangene Aussterbeereignisse auch, um die Folgen des gegenwärtigen Klimawandels besser einschätzen zu können. Denn das Zusammenspiel der Faktoren, die zum katastrophalen Perm-Trias-Artensterben führten, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Damals verschwanden über 90 Prozent aller Arten im Ozean und 75 Prozent der an Land lebenden Spezies. [weiter]